Energieffizienz
Wer sich mit dem Thema des Energiesparens beschäftigt und dazu auch etwas Recherchearbeit betreibt, der wird relativ schnell auf den Begriff der "Energieeffizienz" stoßen. Ein Fremdwort, ein Kunstwort, das wie so viele andere auf den ersten Versuch nicht für Jedermann zu entschlüsseln ist. Schnell werden vielfältige Spekulationen laut. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter dem Begriff der "Energieeffizienz"?
Als "Energie" wird gemeinhin die Materie beschrieben, die zum Betreiben einer anderen Materie oder Leistungseinheit benötigt wird. Einfach ausgedrückt: Die Nahrung die wir zu uns nehmen, ermöglicht uns, die Funktionalität unseres Körpers aufrecht zu erhalten. Also ist die Nahrung unsere Energie. Mit "Effizienz" wird der tatsächliche Nutzwert beschrieben, der aus der Energie gewonnen werden kann. Bleibt man beim Bild der Nahrungsaufnahme, so ist klar, dass aus einer vollwertigen Mahlzeit mehr Energie gewonnen werden kann als aus einer Scheibe Knäckebrot. Manche Lebensmittel sind energiehaltiger als andere. Ihre Effizienz liegt also höher.
Übertragen auf unseren Stromverbrauch und auf unser Verbraucherverhalten bedeutet dies: Wie kann ich aus der vorhandenen Energie die höchste Effizienz gewinnen? Es geht also in erster Linie gar nicht direkt darum, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Sondern es geht darum, die verbrauchte Energie so Gewinn bringend wie möglich einzusetzen. Ein einfaches Beispiel hilft:
Wenn Sie einen Drucker besitzen, auf dem Sie einmal in der Woche einen Brief ausdrucken, und der den Rest der Woche im Standby-Betrieb wartet, so verbrauchen Sie relativ viel Energie, um dabei jedoch einen vergleichsweise geringen Output zu erzielen. Drucken Sie stattdessen 3 Briefe pro Woche aus, schalten den Drucker zwischendurch aber komplett von der Stromversorgung ab, so verbrauchen Sie in Summe vermutlich dieselbe Energie. Ihre Effizienz liegt aber deutlich höher, denn Sie haben 3 Briefe ausgedruckt anstatt nur einen.
So verhält es sich mit vielen Geräten, die wir ganz normal in unseren Alltag integriert haben und nicht immer nutzen. Hier können Sie mit etwas Bewusstsein Ihre Energieeffizienz ganz einfach verbessern.
Schaltschränke und Schaltanlagen gibt es in den unterschiedlichsten Bauarten, angepasst an die Erfordernisse, die Umgebung und die Nutzungseffizienz. Häufig sind auch Zusatzelemente wie Filter, Lüfter, Wärmetauscher oder Kühlaggregate erforderlich. Im Schaltschrankbau werden vernehmlich Stahl- oder Aluminiumblech und Kunststoff zur Fertigung genutzt. Bei korrosiven Umgebungsbedingungen (Lebensmittel- oder Pharmaziebetriebe) wird auch unlackierter Edelstahl verwand. In den häufigsten Fällen werden bei der Schaltschrankproduktion standardisierte Maße genutzt. Oft werden in 600 mm breiten Schränken innen seitliche Gewindelaschen oder Träger für das Einsetzen von 19-Zoll-Einschüben oder Baugruppenträgern vormontiert. Derartige Schaltschränke nennt man auch Racks.
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